2002 wurde in der Gemeinde durch die Initiative von Ghennadi Kadatsky der jüdische Chor gegründet. G. Kadatsky war der erste Chorleiter geworden. Er hat auch das Repertoire passend zusammengestellt und die Musikbearbeitung erledigt. Der erste Auftritt vom Chor hat bei einem Chanukkafest stattgefunden. Leider ist G. Kadatsky am 05.11.2005 im Alter von 43 Jahre plötzlich gestorben. Nach dem Tod von G. Kadatsky begleitet seine Witwe Frau Tatiana Maltseva den Chor.
Der Chor besteht aus Gemeindemitgliedern im Alter von 45 bis 82 Jahren. Sie sind keine professionellen Musiker und haben meist erst nach der Ankunft nach Deutschland begonnen zu singen.
Im Repertoire des Chores sind religiöse, populäre israelische, sowie moderne Lieder in Hebräisch, Jüdisch und Deutsch. Ein Mal pro Woche, dienstags, finden in der Gemeinde die Proben statt. der Chor tritt bei Jüdischen Festen auf, die von der Jüdischen Gemeinde Cottbus durchgeführt werden.
Dank seiner prägnanten Auftritte ist der Chor sehr bekannt geworden und das nicht nur in Cottbus. Er nimmt an vielen Festivals in verschiedenen Städten Deutschlands teil und unterhält freundliche Kontakte nicht nur mit jüdischen Organisationen, sondern mit vielen Einrichtungen anderer Religionen. Der Chor hat auch am internationalen Fest in Forst teilgenommen. Traditionell sind die Auftritte des Chores am Multi-Kulti-Festival, das im Rahmen des Stadtfestes durchgeführt wird und an der jährlichen Bibliothekkonferenz, die in Cottbus Sandow stattfindet. An diesen Veranstaltungen nimmt der Chor zusammen mit anderen Chören aus Deutschland und Russland teil.
Die Auftritte vom Chor dienen der Annäherung von verschiedenen Kulturen